Buddhismus ohne Gewalt
AKTION “Buddhismus ohne Gewalt gegen Tiere”
Beim Besuch des Dalai Lama in Hamburg im Jahr 2007 haben wir auf unserem Stand für den Gedanken der fleischfreien oder fleischarmen Ernährung geworben, wie sie von Buddha gefordert wurde. Auch der Dalai Lama spricht sich für eine Ernährung aus, die nicht Tod und Qualen für Millionen Lebewesen täglich bedeuted. Der UNO Klimabericht sagt, dass der übermässige Konsum von Fleisch heute mehr Umweltbelastung für unser Klima bedeutet als der gesamte Auto-, Bahn- und Flugverkehr zusammen. WAS FÜR EIN IRRSINN!! Hier auf der Webseite legen wir die verschiedenen Standpunkte dar und eröffnen ein Diskussionsforum: “Buddhismus ohne Gewalt”
Hier noch einmal GANZ AKTUELL aus Freiburg, 28.7.2007, als er nach dem Problem der Massentierhaltungen gefragt wurde:
“… ja, das ist wirklich sehr, sehr traurig, ekelhaft, wie all diese wehrlosen Hühner und andere Tiere gequält werden, auch diese Tiere, die die Leute so gerne essen … die Hummer. Ganz, ganz schrecklich!! Auch habe ich jetzt gelernt, wie unglaublich schädlich diese massenhafte Tierhaltung für unsere Umwelt ist. Genauso sind Tierversuche ein Greuel. Es gibt Bewegungen, die uns das bewusst machen, und das ist sehr, sehr gut … Ich selbst versuche, allgemein vegetarisch zu leben. In den Klöstern in Indien haben wir weitgehend auf vegetarische Ernährung umgestellt. Klöster mit 10.000-enden Mönchen und Nonnen leben heute vegetarisch, das ist sehr gut auch in gesundheitlicher Hinsicht.”
Der Dalai Lama spricht sich ganz klar für einen verantwortlichen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen aus. Auch hier nimmt er keine radikale Haltung ein, sondern weist darauf hin, dass unser ungesunder, erhöhter Fleischkonsum unglaubliches Leid in der Welt auslöst und weist auf unsere MITVERANTWORTUNG hin. Sein Vorschlag geht zunächst in die Richtung “bedeutend weniger” Fleisch zu essen, wenn es uns aus mancherlei Gründen nicht gelingen sollte, ganz auf den Verzehr des Fleisches anderer Lebewesen zu verzichten.
Obwohl der Dalai Lama immer wieder die Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen hervorhebt, grenzt er sich hier ganz explizit von der offiziellen, päpstlich-christlichen Meinung ab, dass es der Daseinszweck der Tiere sei, dem Menschen als Nutzobjekte und Nahrung zu dienen (siehe Papstzitat auf unserer Rubrik “ohne Gewalt”). Im buddhistischen Sinne, aber auch in vielen anderen Kulturen sind Tiere Mitgeschöpfe, unsere Schwestern und Brüder, und sie verdienen entsprechenden Respekt. Es deutet einiges darauf hin, dass diese Grundhaltung auch von einigen frühchristlichen Gemeinden geteilt wurde. Auf jeden Fall gibt es immer mehr Christen, die sich auf diese Werte besinnen.
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